Etwas altes, etwas geliehenes, etwas blaues

Dieser Brauch ist ein Muss für alle Bräute. Wer sich daran nicht hält, wird nicht viel Glück in seiner Ehe haben. So sagt man zumindest.

Der Brauch stammt aus England

Dieser Brauch stammt aus England und wird dort

  • Something old,
  • something new,
  • something borrowed,
  • something blue and
  • a lucky six-pence in your Shoes.

Und bis auf den Glückspfennig im Schuh wird dieser Brauch auch in Deutschland durchgeführt. Warum jedoch man auf den Glückspfennig verzichtet, weiß wohl niemand so genau.

Etwas Altes

Hier bei uns in Deutschland ist es nun mal so, dass die Braut etwas Altes braucht. Dies ist meistens ein altes Schmuckstück von der Oma, Mama oder auch Schwiegermutter. Das Alte steht für das alte Leben der Braut und gehört dazu. Etwas Neues steht dafür, dass die Braut nun einen neuen Weg einschlägt, der Beginn des Ehelebens. Alleine das Brautkleid könnte als etwas Neues angesehen werden, immerhin hat man es meist neu gekauft. Manchmal bekommt die Braut aber auch etwas Neues geschenkt.

Etwas Geliehenes

Etwas Geliehenes ist auch in Deutschland beim Brauch dabei und dieses steht für die Freundschaft und auch für das Glück in der Ehe. Man bekommt etwas von einer langjährigen Freundin geliehen und das Glück, welches man mit dieser Freundschaft hat, nimmt man so mit in die Ehe. Eigentlich sehr einleuchtend!

Das Blaue

Das Blaue steht für die Treue in der Ehe und meist nutzen die Bräute dafür ein blaues Strumpfband. Dies ist auch irgendwie zu einem Brauch geworden, ohne dass man lange und viel darüber nachgedacht hätte. Natürlich kann man aber auch jeden anderen blauen Gegenstand nutzen.

Der Glückspfennig

Der Glückspfennig ist gar kein Muss, aber es wäre nicht schlecht, wenn man auf ihn auch nicht verzichten würde. In England steht er auf jeden Fall für ein Zeichen des Wohlstands, weshalb man ihn hier auch für sich nutzen sollte. Eigentlich ist es schade, dass dieser bei der Überlieferung in jedes Land verloren gegangen ist.

Prinz Charles und Diana haben den Brauch aufleben lassen

Kaum zu glauben, aber da der Brauch aus England kommt, ist es auch wieder irgendwie klar: der Brauch ist ganz neu aufgeblüht, als Prinz Charles und Diana geheiratet haben.

Seitdem wurde er zu einem beliebten Brauch, auf den keine Braut mehr verzichten möchte. Ob nun Diana das auch so getan hat, weiß man nicht genau, aber die Hochzeit war damals in aller Munde und noch heute liebt man diese Tradition.

Manche Frauen verzweifeln richtig, wenn Ihnen etwas von den aufgezählten Punkten fehlt und ist der Meinung, dass Sie so auf keinen Fall heiraten kann!